Mittwoch, 23. Oktober 2013

Frühlingsgefühle im Oktober


Was braucht man, um sich noch einmal voll in die Aufführungszeit von "Kinderspiel" zurückzuversetzen?
Frühlingshafte Temperaturen, gutes Publikum, eine angemessene Prise Lampenfieber und ein paar ordentliche, solide Steinsäulen ?

Das Wetter tut sein Übriges, ansonsten braucht man nur das hier:

Und natürlich: den Partykeller eines tollen Gastgebers und jemanden, der mit viel Sorgfalt und Einsatz gefilmt, Material gesichtet und geschnitten hat, damit aus der Geschichte auch auf der Leinwand etwas Rundes wird.

Danke an Mikrowelle für die Organisation und Durchführung des kuschligen Abends und Michael Blanz mb Film & Video für dieses unvergessliche Ergebnis :-)

Mittwoch, 3. Juli 2013

Was machen...

...Blaue Theatermenschen eigentlich in der Sommerpause?

Leben das normale Leben - welches "normale" Leben?! - naja, das andere halt: gehen zu Talentshows, zur Schule und zur Arbeit, feiern Geburtstage, Hochzeiten und Tupperparties, fahren in Urlaub und auf Geschäftsreise, lesen Romane und schreiben Prüfungen, sitzen auf Parkbänken und Hausdächern, sinnieren über das Leben, die Zukunft und Wassermelonen.

Theater ist überall, man muss nur genau hinschauen...






Samstag, 25. Mai 2013

Hinter den Kulissen

Was unterscheidet eine Theaterprobe vom gespielten Stück auf der Bühne? Die Geschichten erfinden sich weiter, ohne dass sie erzählt werden. Hier ein Rückblick von Momenten aus der Parallelwelt innerhalb der Parallelwelt...

Mikrowelle hat den Durchblick, auch ohne Brille.


Zwei Schwestern sind gemeinsam fröhlich.


Die Kästner-Kinder sind drei kleine Lämmchen.


Mira auch ohne Kirschsaftmalheur mal nicht in weißer Hose.


Rita und Reinhard verbindet doch noch eine gemeinsame Leidenschaft.


Ben bringt Lena zum Lachen.


Hugo und Alide sind einfach zu zweit glücklich.


Neele und das seelische Gleichgewicht: Suche für Fortgeschrittene.


Egidiusz als Aushilfsmikrowelle im Netz auch salonfähig. 

Fotos: Blaues Theater Stuttgart

Mittwoch, 22. Mai 2013

Einblick in Zwiegespräche


































Fotos: Heiko Herrmann Photography

Montag, 20. Mai 2013

Bühnenmomente: Tante Jus Märchenstunde

Eine ratlose Unternehmensberaterin als Babysitter und drei aufgeweckte Kinder, die an Schlaf nicht einmal denken wollen. Ein vielversprechender Abend für alle...

...und Turbulenzen vorprogrammiert - "Schaffen wir Fakten, okay?!"  

Aber was, wenn Judith es doch schafft, den Kleinen und sich selbst einen schönen Abend zu bescheren? Ein Märchen?

Fotos: Heiko Herrmann Photography

Freitag, 17. Mai 2013

Neele's esoterischer Kuchen

Nachdem ich jetzt immer wieder auf meinen tollen Kuchen angesprochen wurde, will ich Euch das Rezept nicht vorenthalten - auch wenn es zugegebenermaßen eher ein Winterkuchen ist:

Zutaten (natürlich nur aus FairTrade bzw. biologischem Anbau!):
Für den Teig:
150 g Butter; 150 g Rohrzucker; 3 Eier; 150 g Sauerrahm;
200 g Vollkornmehl (zur Not geht auch weißes); 100 g gemahlene Mandeln; 2 TL Backpulver; 1 TL Zimt; 1 Prise Muskat, Nelke, Kardamom, Koriander (bei zuviel Muskat kann ein leicht halluzinogener Effekt auftreten...)

Für den Belag:
6 Äpfel
100 g Butter; 60 g Rohrzucker; 1 EL Honig; 2 EL Milch;
100 g Mandeln, grob gehackt

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln dazu geben und gut unterrühren, anschließend den Sauerrahm. Mehl, Mandeln, Backpulver und Gewürze mischen und mit einem Holzlöffel unter die Eier-Butter-Zucker-Masse rühren. Ein Blech mit Backpapier belegen oder einfetten. Teil auf das Backblech streichen.
Äpfel schälen und vierteln. Die Apfelstücke auf den Teig legen und den Kuchen ca. 30 min. lang backen.
Für die Karamellmasse die Butter schmelzen, Milch, Zucker und Honig dazugeben und schäumend aufkochen lassen (gut rühren!!). Dann die Mandeln darunterrühren. Diese Masse sofort nach dem Backen v.a. auf den Äpfeln verteilen und den Kuchen nochmal ca. 5 min. in den Ofen stellen.

Ganz wichtig: Während des Zubereitens dem Kuchen positive Gedanken senden, dann wird er besonders gut!!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Huch!

Da isser weg - oder doch noch nicht?!

Gestern erstes Gruppentreffen nach dem Finale von Kinderspiel.
Es gab Rückmeldungen, Erzählungen und Pizza.

Rückmeldungen über Gespräche mit anderen, über unsere eigenen Gedanken zum Ende der Spielzeit, Erzählungen darüber, welche Methode am besten über den Blues hinweghilft und Pizza, weil es einfach am schönsten ist, beim Essen zusammenzusitzen.

Aber das Allerschönste: in den Gehirnen stürmt es schon wieder weiter, und es gibt viele neue Ideen, was der nächste Streich des Blauen Theaters wohl sein könnte. Und wer weiß, vielleicht wird es auch gar nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir Kinderspiel aufgeführt haben...

Man darf also gespannt sein und sich getrost des altbewährten Sprichworts bedienen: die Zukunft wirft ihre Schatten voraus!

Samstag, 11. Mai 2013

Bonusmaterial: Blick in Judiths Textbuch

Wer hätte das gedacht: Im Textbuch von Tante Ju befindet sich ganz schön viel Kinderkram...





Wie diese Geschichte wohl endet?

Freitag, 10. Mai 2013

Mira trifft Ben

Hat Ben diese Abreibung wirklich verdient?
Und was hat er eigentlich zu Beginn des Spiels hinter dem Vorhang angestellt?! Wir werden es nie erfahren...
Aber Bilder aus geheimer Quelle zeigen: das zweite Treffen mit Mira haut ihn in der Probe buchstäblich um.

 

Mittwoch, 8. Mai 2013

So endet die Geschichte von Kinderspiel...

... NICHT!!!

Echt jetzt, hat das irgendjemand von Euch geglaubt??

So schnell geht es nach einer so bunten Zeit für die Kinderspieler noch nicht in die Sommerpause - wir haben ja noch nicht mal richtig Frühling.
Es lohnt sich also dran zu bleiben für die Nachberichterstattung - Fotos von den Aufführungen und Backstage inklusive.

In der Zwischenzeit - kennt Ihr eigentlich Mia, die kleine Maus? Nein? Sollte in keinem Bücherregal fehlen!


Donnerstag, 2. Mai 2013

Ein Donnerstag ohne das Blaue Theater...

kurz nach 20 Uhr: Es ist so still und so leer - im Saal. Was haben wir die letzten Wochen gelacht, geweint, gefiebert, gefühlt, gedacht, überrascht, bewegt, befürchtet, überwunden, hingewiesen, offengelegt, reflektiert, inspiriert, hineinversetzt, gestrahlt, zerstört und aufgebaut...
Ein Stück Leben in konzentrierter Form, etwas gekünstelt zwar, aber ungeheuer intensiv.
Ohne diese liebgewonnenen Auszeiten und mit dem trüben Wetter sowie den in den letzten Wochen liegengebliebenen Erledigungen geht es nur zäh voran...
doch jedesmal, kurz bevor mich das Selbstmitleid vollends in die Mangel kriegt, huscht ein Grinsen über meine Seele und die Dankbarkeit klopft an.
Danke Gesina, Danke Euch Mitspielern, Danke Euch Zuschauern!
Ich bin voller Zuversicht, dass dies noch lange nicht das Ende ist..:-))


Reprise: Egidiusz' Monolog

Falls Sie sich gefragt haben, wovon der schöne polnische Monolog in "Kinderspiel" handelte: Hier die Auflösung. Mit heißem Dank an unseren Übersetzer und Sprecher, Martin Waletzko!

"Wyruszając z Marcinkowic, z malej wsi leżącej w zachodniej Polsce, na Śląsku, Egidiusz w poniedziałek dotarł do Niemiec ..."

Egidiusz ist am Montag nach Deutschland gekommen, angereist aus Marcinkowic, einem kleinen Dorf in Schlesien. Er hat drei Kinder und eine Frau, Jolanta, die er liebt. Sie träumt von einem eigenen Friseursalon. Aber er ist Lehrer, sein Geld reicht nicht für ihre Träume.


"Dla tego wiec „Niemcy“, dla tego „Deutschland“ — aby zarobić pieniążki dla Joli."

Darum also Deutschland: Um Geld zu verdienen für Joli. – Egidiusz versteht nur wenig Deutsch. Was Reinhard Anschütz sagt, fließt an ihm vorbei wie Wasser. Aber Egidiusz erspürt den Sinn der Worte, auch ohne ihren Inhalt zu verstehen. Er hört Angst und Verlorenheit in Reinhards Zornesausbrüchen. Er sieht Trauer in den Augen von Judith. Er bemerkt den Wunsch nach Anerkennung in den schnellen Gesten von Neele. Wahrscheinlich ist Egidiusz der einzige, der wirklich versteht.

Montag, 29. April 2013

Noch ein Dankeschön ...

... für die freundschaftliche Nachbarschaftshilfe der PS! Theaterhausgastronomie, die uns spontan und kostenfrei schöne Weingläser zur Verfügung gestellt hat. http://www.plankenhorn-stengel.de/


Außerm bedanken wir uns bei Michael Blanz (mb Film & Video) und Bernd Schmidt (Licam GmbH) für die Arbeit hinter den Kameras und im Schnittstudio. http://www.mb-filmvideo.de/ und http://www.li-cam.de/

Sonntag, 28. April 2013

Kein Schlusswort

Das Spiel ist zu Ende, aber die Geschichten noch lange nicht.


Samstag, 27. April 2013

Wetterbericht

Bei diesem Mistwetter mag man am liebsten gar nicht raus vor die Tür, es könnte nass werden....ja? NEIN!!

Heute Abend heißt es zum letzten Mal Bühne frei! für "Kinderspiel". Noch ein letztes Mal eintauchen in die Theaterwelt und gemeinsam nachdenken über die Sonnenstunden und Regentage des Lebens.

Vielleicht werden die Augen am Ende des Abends etwas feucht (unsere auf jeden Fall), und auf dem Trockenen werden Sie dank der leckeren Getränke unserer Sponsoren auch nicht sitzen. Wir garantieren aber ein wohlig warmes Theaterereignis, das Sie den Regen da draußen für einen kleinen Moment vergessen lassen wird.

Es gibt noch Karten an der Abendkasse...

Neeeeeeeein ...

Wir Schauspieler haben ja so einige Eigenheiten...

Wir sind (nicht nur in "Kinderspiel") ideenreich, interessant, gedankenlos, ernst, albern, vergesslich, witzig, nachdenklich, herrisch, mitfühlend, ängstlich, reizend, scheu, leidend (und vieles andere mehr).  Wir haben manchmal auch sentimentale Züge, so zum Beispiel jetzt.

Es ist so unwirklich, wenn eine so intensive Zeit bekanntermaßen und gleichzeitig unerwartet zu Ende gehen will. Es ist einfach nicht aufzuhalten, dass heute (!) bereits der letzte Spieltag ist. Man mag es kaum glauben, dass es das angeblich gewesen sein soll!?

Was bleibt, sind wundervolle Erinnerungen an sehr intensive gemeinsame Monate! Viele Szenen bewegen uns selbst und machen uns (noch immer) betroffen.

Donnerstag, 25. April 2013

Bühne frei!

Die Bühne war frei ... zumindest für die letzten drei Tage, an denen kurzzeitig wieder das Leben hinter dem Vorhang die Hauptrolle spielte.

Heute Abend werden die Bretter wieder zum Leben erweckt!

Wer Lust hat auf ein bisschen Farbe auf den grauen Kulissen des Alltags (grelle Farben, sanfte Farben, leise und laut, melancholisch, lustig, traurig, schön...) - HERZLICH WILLKOMMEN!


Montag, 22. April 2013

Gefühlscocktail zum Mitnehmen

Die letzten Gläschen geleert und bis zum Thekenschluss noch ein klein wenig über das Stück sinniert - so ging gestern der dritte Spieltag zu Ende.

Es waren drei wunderbare Abende, an denen wir alle zusammen gelacht und geweint haben, vor der Bühne, auf der Bühne und hinter der Bühne. Gemeinsam haben wir von dem Cocktail geschlürft, den das Leben immer gratis ausgibt und nicht fragt, ob man auch einen Strohhalm möchte.

Es war uns eine Ehre, mit Ihnen anstoßen zu dürfen, liebes Publikum!

Und zwei Mal gibt es noch weitere Gelegenheit dazu:
Donnerstag, 25. April, 20 Uhr & Samstag, 27. April, 20 Uhr
(Karten an der Abendkasse ab 19 Uhr)

Wir freuen uns darauf!



Theaterfamilie

Ich bin dankbar, glücklich und auch stolz, ein Teil dieser Theaterfamilie sein zu dürfen. Die ersten 3 Aufführungen haben mir das noch deutlicher gemacht. Ich freu mich auf 2 weitere!

Tränen ...

Ich leihe mir mal einen sehr guten Spruch von einem FB-Post aus, den man auch für unser Stück "Kinderspiel" anwenden darf: "Tränen, die man gelacht hat, muss man nicht mehr weinen" und erweitere: "Tränen, die man geweint hat, muss man auch nicht mehr weinen!"

Großes Kompliment und Danke einem (wiederholt) tollen Publikum!

Freitag, 19. April 2013

Danke!

Wir danken unserem Hauptsponsor, dem Georg Thieme Verlag!

Außerdem freuen wir uns über Spenden von Di Gennaro und Hald & Grunewald sowie den Weingütern Bernhard Ellwanger, H. Bader, Im Hagenbüchle, W. Häfner und der Hausbrauerei Wichtel.

Ihre Unterstützung hilft uns sehr!


Fahrplänanderungen S-Bahn am Samstag, den 20.04. (abends am Feuerbacher Bahnhof)

Am Samstag Abend halten einige S-Bahnen in Richtung Innenstadt nicht in Stuttgart-Feuerbach, weitere Informationen finden Sie hier:
http://bit.ly/17KMvrJ

Trotzdem wünschen wir gute Fahrt!


Wie fühlt man sich nach so einer Premiere?


Erleichtert (dass sie gelungen ist), glücklich (weil die Story gehalten hat, was wir uns versprochen haben), euphorisch (weil das Publikum 1a war und viel Beifall geklatscht hat), müde (weil es nach einem langen Theaterabend und einer kleinen Feierrunde doch schon so spät ist), stolz (weil von Klein bis Groß sich alle mächtig ins Zeug gelegt haben), zufrieden (weil die Plätze nahezu ausverkauft waren), nachdenklich (weil man selbst die Tiefe einer Szene zum ersten Mal neu entdeckt hat), enttäuscht (weil einzelne Passagen noch besser hätten laufen können), berührt (über manches tief bewegende Feedback), beschenkt (über alle geäußerten Emotionen), gespannt (wie die anderen vier Aufführungen laufen werden)... Es ist eine seltsame Mischung von Gefühlen, mit denen man versucht, ins Bett zu gehen.

Wir wünschen allen Besuchern weiterhin nachdenkliche und schöne Gedanken an unser Stück. Manchmal ist auch das Leben eben eine seltsame Mischung von Gefühlen, der wir uns einfach nicht entziehen können! Lasst uns "Ja" sagen zu einem Leben mit all seinen vielfältigen Facetten!

Mittwoch, 17. April 2013

Letzte Vorbereitungen

















Die Lampen sind installiert und heute klettert nur noch das Fieber in die Höhe.

WIR SIND BEREIT FÜR DIE GENERALPROBE.

PS: Nein, nein, nein - es wird diesmal keine Leiter auf der Bühne geben. Höchstens eine Tonleiter...*aua*

Samstag, 13. April 2013

Profil der Kinder














Name: Laszlo, Flora und Valerie
Alter: 11, 12, 13

Die aufgeweckten Sprösslinge der Familie Kästner. Noch in Kinderschuhen, aber voller Ideen und Lebenslust.
Was werden sie wohl über sich sagen, wenn sie mal groß sind?

Mittwoch, 10. April 2013

Abgepudert

"Kleider machen Leute", das wusste schon Gottfried Keller und gilt für die Bühne des Lebens genauso wie für das Theater. Das passende Outfit ist der erste Schritt hinein in eine Rolle - in das Gefühl für einen Menschen, der man selbst nicht ist, nie war und wohl nie sein wird, und den man im Laufe der Proben auch selbst erst kennengelernt hat.

Mindestens genauso wichtig ist das passende Make-up, damit jede Rolle ihr ganz persönliches Gesicht bekommt. Welche Farbe hat die Grundierung? Welche Farbe der Lidstrich? Welches Rouge? (Trägt der Charakter überhaupt Rouge?!)

Und zum Abschluss: der weiße Puder, der die Kunst auf dem Gesicht fixiert, damit im Rampenlicht ausgiebig gelacht, geweint, getobt und getanzt werden kann. Dahinschmelzen soll schließlich nur das Publikum...




Sonntag, 7. April 2013

Der Aufführungsort



Freies Musikzentrum Stuttgart
Stuttgarter Straße 15, 70469 Stuttgart-Feuerbach
www.freies-musikzentrum-stuttgart.de/

Stadtplan:
http://bit.ly/Zhryx5

Routenplaner:
http://goo.gl/maps/KdJQV

Vorbereitung für die Bar

Und es wird auch hier niemand zu kurz kommen ... Versprochen!


Freitag, 5. April 2013

Volle Energy!!

Heute kurz verschnaufen, danach ist intensives Probenwochenende angesagt...
Was bleibt anderes zu sagen als: Wir freuen uns riesig und sind MOTIVIERT BIS IN DIE HAARSPITZEN !! :-) :-) :-)

Donnerstag, 4. April 2013

Ein Stück ohne Musik...

... wäre wie ein Bild ohne Farbe. Das wird es auch diesmal nicht geben.
Manchmal erzählt ein einziger Ton mehr als hundert Worte. Während das Gehirn noch mit Verstehen beschäftigt ist, ist die Musik längst dort angekommen, wo sie verstanden werden möchte.

Dienstag, 2. April 2013

Profil von Judith

Name: Judith Anschütz
Alter: 36
Familienstand: ledig
Ich suche: Anerkennung, Geborgenheit, Vertrauen
Ich über mich: Im Leben kriegt man nichts geschenkt - das hat mein Vater mir schon als Kind eingetrichtert. Am wenigsten Unterstützung darf ich von ihm erwarten, im Gegenteil. Er ist es, der mir auf meinem Lebensweg die größten Steine in den Weg legt. An allem, was ich tue, nörgelt er herum. Alle meine Erfolge redet er herunter. Das färbt ab. Ich weiß nicht, welche Erkenntnis bitterer ist: dass der eigene Vater einen gering schätzt oder dass man selbst genauso hart und kalt geworden ist.

Montag, 1. April 2013

Kinderspiel - Einblicke (Teil 3)

Severin und Paula. Voll auf Liebe programmiert. Was aber, wenn die Realität etwas anderes programmiert hat --

Alide und Hugo. Wie lange kann man für seinen Traum kämpfen, ohne sich dabei zu verletzen?

Mira und Hugo. Die Sehnsucht nach ein klein wenig Schwerelosigkeit.

Neele und Ben. Für ihre gemeinsame Geschichte gibt es wenig Worte. Sie ist einfach zu kurz.

Freitag, 29. März 2013

Profil von Rita

Name: Rita Jacobsen
Alter: 55
Familienstand: alleinerziehende Mutter
Ich suche: Ach, suchen? Ich suche nichts. Ich hab doch alles. Meinen Sohn. Meinen Waschsalon. Nette Kunden.
Ich über mich: Über mich gibt es nicht so viel zu sagen. Mir gehört der Waschsalon. Das ist schon was, worauf ich stolz bin. Und auf meinen Sohn natürlich. Ein feiner Kerl! Auf den bin ich so richtig stolz! Ein wirklich feiner Kerl ist der geworden! Über den könnte ich Ihnen ganz viel erzählen.

Mittwoch, 27. März 2013

Alles im grünen Bereich

Jetzt ist es offensichtlich: Stuttgart wird immer grüner. Das Plakat für unser Kinderspiel ziert ab sofort Bürowände, Teeküchen, Eingangstüren, Schaufenster, Ladentheken, Betonsäulen, ... 

Dienstag, 26. März 2013

Kinderspiel - Einblicke (Teil 2)

Severin. Fisch sucht Fahrrad und geht dabei ins Netz - wo sich außer ihm so einiges tummelt.

Judith, Neele und Reinhard. Zwei Schwestern in Sorge um den Vater. Auf ihre ganz eigene Weise.
  
Mira und Paula. Beim Versuch, Paula für ihren Prinzen zu frisieren.

Ben. Diese Beichte wird keine leichte. Was wird seine Mutter zu seinem neusten Schlamassel sagen?

(Fotos: Blaues Theater Stuttgart; Fotografie Kohnert)